• Die Kameraden-Seite

Auf den nachfolgenden Fotos konnten einige Kameraden namentlich nicht identifiziert werden. Wer kann - und möchte gerne - hier behilflich sein?

Ein dicker Dank geht hierbei an MaC (Manfred Cech), der mich dabei ganz enorm unterstützt hat! Und Hada hat später noch den letzten Schliff angelegt.

Es gibt auch eine Namensliste, die ich allerdings aus Gründen personenbezogener Daten nicht veröffentlichen kann. Mehr dazu unter dem Link in der Leiste.

Bitte versucht zu beschreiben, wer sich wo auf den Einzelbildern befindet und ordnet dann den Namen zu der entsprechenden Nummer auf dem Gesamtbild zu bzw. in der Namensliste.

Landschulheim, 1965

      1 - Hans-Peter Graf †
      2 - Johannes Herold
      3 - Thomas Kotter
      4 - Hanno Ding
      5 - Michael Schwörer
      6 - Hansi Clouth
      7 - Thomas Striebig
      8 - Uwe Walldorf
      9
    10 - Klaus Peschke
    11 - Norbert Hufler
    12 - Hans Back
    13 - Berthold Traum †
    14 - Klaus Hadameck
    15 - Gerhard Arnold
    16 - Karl Baumer
    17 - Jens Heusermann
    18 - Peter Fröhlich
    19 - Rudolf Janné
    20 - ? Schmitz
    21 - Alfred Schüssler
    22 - Jost-Henning Joa † 94
    23 - Jürgen Reiter
    24 - Klaus Maisak
    25 - Jürgen Oelschläger
    26
    27 - Fritz Bazlen †  2020
    28 - Ulrich Stützle
    29 - Klaus Schmitt (Schmidt?)
    30 - Bernd Rose
    31 - Oskar Waizenegger
    32 - Jürgen Müller
    33 - Manfred Cech
    34 - Peter Walter
    35 - Wolfgang Vath

Nachrufe

Hier sollen einige Gedanken zu unseren Klassenkameraden ihr Andenken in besonderer Weise bewahren!

Erinnerungen an Berthold Traum, von Norbert

Berti, der Junge mit den angeblich elf Vornahmen, die er manchmal stolz herunter rasselte, war ein nicht gerade einfacher Mensch, aber dennoch oft sehr liebenswert - gerade dann, wenn er es selbst nicht erwartete...

Drei kleine Geschichten habe ich hier, die mich heute noch bewegen und ich ihn deshalb immer noch als Kameraden bewahre:

Teil eins:

Berti lief die 50, 75, 100, 200 und 400 m im Sport wie kein zweiter, und wie ich immer barfuß. Einmal hätte ich (einen halben Kopf kleiner als er) ihn beinahe eingeholt knapp vor der 400 m Ziellinie unter den Augen unseres Fips (Sportlehrer Phillip Rohr), als sich Berti schon siegessicher kurz umdrehte und mich erschreckt erkannte! Hinter dem Ziel gab er mir in seiner unvergleichlichen Art einen Klaps auf den Kopf mit den Worten: "Ja spinnst du denn? Du hast mich ja beinahe eingeholt! Gibt's denn sowas! Mach das ja nie wieder, du Schlingel!"
Ein winziges Lächeln um seine Mundwinkel strafte seine erbosten Augen Lügen... Ganz typisch Berti.

Teil zwei:

Berti war sicher für seine sehr oft äußerst flapsige und unbeherrschte Art nicht gerade unbekannt. Einmal hatte er die Ströhlein (unsere Deutschlehrerin mit unverkennbar leicht bayrischem Akzent) so in Grund und Boden beleidigt, dass sie weinend aus dem Klassenzimmer floh! Zu der Zeit saß ich direkt hinter Berti und schiss ihn dermaßen zusammen: "Bist du irre! Was hast du denn der Ströhlein angetan? Siehst du das nicht? Geh sofort hinterher und entschuldige dich!!!" Er muss mir meinen gerechten Zorn angesehen haben, vielleicht auch meine Traurigkeit wegen der armen Frau Ströhlein: Jedenfall stand er tatsächlich auf, mit immer noch diesem flapsig-trotzigem Gesichtsausdruck und ging der Ströhlein hinterher.
Ich kann mir nicht vorstellen, was und vor allem wie er ihr etwas gesagt hatte, aber kurze Zeit später kam Berti wieder rein; sein Gesicht hatte sich fast unmerklich verändert: Immer noch rebellisch-flapsig, aber mit einer winzigen Spur Reue und Einsicht darin. Wenig später kam unsere liebe Frau Ströhlein ebenfalls, trockenen Gesichts und fast regloser Miene darin; aber auch hier vermochte ich eine winzige Spur Überraschung und auch Freude zu erkennen.

Teil drei:

Ein anderes Mal überraschte mich Berti mit einem Geschenk: Ein Lederarmband, in sich geflochten, mit geschlossenen beiden Enden! Ich habe nie begriffen, wie er das gemacht hat, auch nicht, wie ich zu diesem Geschenk eigentlich kam.
Dieses Armband habe ich heute noch, und ich habe es viele Jahre lang getragen, es war sogar 1992 mit mir auf Korsika im Meer baden. Anbei ein Ausschnitt aus einem Reisebericht, wo ich aus Spanien zurückkam:

UIIIa, 1971

Aus den Knirpsen sind junge Männer geworden!

Von links

Obere Reihe:
Klaus Hadameck, Thomas Kotter, Bernd Scholz, Bernhard Lauermann, Wolfgang Blum, Olaf Walter, Johannes Fries, Thomas Striebig, Fritz Bazlen, Jürgen Müller (verst.), Klaus Schmitt (Schmidt) , ? Hölger, Karl Baumer

Mittlere Reihe: Klassenlehrer "Winnetou" Heusermann, Ulrich Stützle, Manfred Cech, Jost-Henning Joa, Hanno Ding, Rolf Heinz, Bernd Rose, Hans Back, Rudolf Janné, Gerhard Arnold, Uwe Waldorf, Berthold Traum

Untere Reihe: Norbert Hufler, Jürgen Oelschläger, Peter Walter, Salvatore Sievert, Hansi Clouth, Oskar Weizenegger, ? , Klaus Peschke, Johannes Herold

Namensliste

Ich habe eine ziemlich komplette Namensliste mit Anschrift, Telefon und Mailadressen. Falls Ihr Kontakt zu einem Kameraden sucht, gebt mit bitte Bescheid, in der Linkleiste oben unter "Kontakthuf". Eine Veröffentlichung hier käme dem Datenschutz nicht gerecht.

Fußball-Auswahlmannschaft

Ein Foto, das schon stolz machen kann!

Im Frühjahr 1968 organisierte "Fips" Rohr ein kleines Länderspiel auf dem Gelände des Neckarauer Fussballvereins:

Eine Mittelstufen-Auswahl unsere Schule durfte ein Spiel gegen eine Auswahl eines Edinburgher Gymnasiums antreten!

Der professionelle Fotograf Kaiser aus Feudenheim (so steht es auf der Rückseite des Bildes) lieferte leider wenig Professionelles ab: Er war nicht nur außerstande, uns mit ihn anblickenden Gesichtern zu fotografieren, sondern er versäumte es auch, eine Aufnahme der gegnerischen Mannschaft zu machen!

Was unser lieber Fips hier fotografierte, war sicherlich besser, wird aber für immer verschollen bleiben...

V.l.n.r.:

Trainer, Sport- und Französischlehrer Fips Rohr; Schmidt, Mutschler, Pistorius, Hadameck, Müller, Gedig, Bühler, Liebermann, Blümel, Hufler, Gernot Rohr (späterer Nationalspieler Frankreichs, im Jahr 2017 Trainer der kenianischen Nationalmannschaft).

Einige kleine Bemerkungen dazu:

Ich erinnere mich, dass ich als (kleiner!) Torwart eine Glanzleistung abgeliefert hatte: einem allein heranstürmenden Gegner konnte ich seinen Schuss mit einer grandiosen Parade abwehren! Das Spiel endete damit 0:0.

Außerdem hatte ich einen neuen Look eingeführt: Da ich schon damals keine schwarze Kleidung mochte, habe ich einen hellblauen Rolli angezogen und weiße Shorts. Ein Torwart nicht in Schwarz? Trainer, Kameraden und Zuschauer staunten nicht schlecht!

Auch erinnere ich mich an die Worte meines Vaters nach dem Spiel: 'Alle haben kopfschüttelnd zugesehen, wie dir der Wind deine langen Stirnhaare ständig ins Gesicht geweht hat!'

Kein Wort über meine Leistung, meinen Kasten sauber halten zu können; überhaupt hatte er nie auch nur ein einziges Lob ausgesprochen; ob beim Fussball, leichtathletischen Wettbewerben, beim Geräteturnen oder beim Handball - er war nie zugegen, außer hier ausnahmsweise, was er mir aber vorher gar nicht gesagt hatte!...

Das ist für einen sportlichen Jungen nicht unbedingt das, was einen anspornen kann: Missachtung eines Vaters, der selbst eine Sportskanone war, in seinen eigenen Jugendjahren!

Was meine Haare betraf, so hatte er mich aber mit seiner Bemerkung angestachelt: Dies ist das letzte Foto für den Rest meines Lebens, das mich mit freiliegenden Ohren zeigt...

Ein Highlight dieses Spiels!

Klassenkamerad 'Hada' Klaus Hadameck in einer sensationellen Pose! Das riecht nach Tor... Oder hatte der gegnerische Torwart rechts das verhindert?

Es muss in der zweiten Halbzeit gewesen sein, denn da durften ein paar andere Jungs auftreten, wie hier Kamerad Hanno Ding.
Hansi Clouth erinnert sich auch noch an seine Einwechslung.

Dieses Bild macht einem Sportfotografen alle Ehre; es stammt aber von unserem Fips Rohr, dessen alte Kamera im Bild oben zu sehen ist! Er hatte das Foto Klaus Hadameck geschenkt.
Wahrscheinlich war der ganze Film von Fips voll; die restlichen Bilder sind aber verschollen.

Ein Bild, das den Hauptdarsteller stolz macht... Dazu noch mit dem Schul-Emblem über dem Herzen!