Große Veränderung in Ludwigshafen!


Ab der Mitte des Jahres 2008 begann ein gigantisches Projekt, das das Stadtbild Ludwigshafens entscheidend veränderte und auch die Infrastruktur des Citybereiches verwandelte!

Die Stadtverwaltung hatte Anfang des Jahres 2006 beschlossen, den gesamten Bereich des ehemaligen Zollhofhafens umbauen zu lassen unter dem Motto: "Zurück zum Rhein". Die Firma ECE, die mehrere Einkaufsgalerien betreibt, hatte das Gelände gekauft und ließ dort ein futuristisch anmutendes Einkaufscenter entstehen. Fast das gesamte Zollhof-Areal am Rheinufer - bis auf ein einziges altes Gebäude - wurde abgerissen!

Diese Dokumentation von Mitte 2008 bis Ende September 2010 zeigt das alte Zollhof-Gelände, die Entstehung der Galerie und das Innere während des Betriebes.
Anfangs gibt es auch eine Promotion der Stadt Ludwigshafen!

Und zu guter letzt sehen Sie die Galerie von Mannheim aus, Ende August 2017.

 

Die Ludwigshafener Rheingalerie:
Eine frühe Promotion     Die Entstehung     Ein Zeitungsartikel über meine Doku     Die Galerie im Betrieb       Weihnachten in der Galerie     Die Sunset Lounge vor der Galerie     Sicht aus Mannheim
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Promotion

Zollhofhafen Lage:

Einmaliges Ensemble

Neben dem Shopping-Center wird ein attraktiver öffentlicher Platz sowie ein Gastronomie-Pavillon entstehen, dessen Dach als öffentliche Aussichtsplattform begehbar sein wird. Die Werfthalle 1 wird für Kultur- und Konzertveranstaltungen umgebaut. Auch wird ein Hotel errichtet, das den Platz architektonisch abrundet. Rund 25.000 Quadartmeter hochwertig gestaltete Außenanlagen ergänzen die baulichen Maßnahmen. Die Stadt Ludwigshafen bekommt dadurch erstmals einen direkten und attraktiven Zugang zum Rhein.
Insgesamt 220 Millionen Euro will ECE nach eigenen Aussagen in das Ludwigshafener Projekt investieren. Rund 1200 Arbeitsplätze im Handel werden entstehen.

Rhein-Galerie: Architektur mit Symbolkraft

Die Architektur der Rhein-Galerie setzt bewusst auf eine signifikante Geste. Als spektakuläre Großform längs der Rheinuferpromenade symbolisiert sie die Aufbruchsstimmung der Stadt und macht die Rhein-Galerie zur unverwechselbaren Marke. Die zum Rhein geneigte ovalförmige Gebäudehülle wirkt trotz ihrer Dimension leicht und beschwingt. Die Rhythmik der seitlichen Bögen stellt den Bezug zum Wasser her. Mit dem Bau der Rhein-Galerie wird die Stadt eine neue Identität erhalten, die auf die gesamte Metropolregion Rhein-Neckar ausstrahlt.

Einmaliges Einkaufserlebnis

Unter der imposanten Gebäudehülle liegt eine zweigeschossige, begrünte Ladenstraße. Ein weit austragendes Dach markiert den Haupteingang am neuen Stadtplatz. Zwei ineinander greifende elliptische Lichthöfe schaffen im Zentrum der Ladenstraße eine großzügige, mehrgeschossige Raumsituation. Rund 120 Geschäfte werden einziehen. Hochwertige Materialien, Wasserflächen und Sitzgelegenheiten versprechen ein außergewöhnliches Einkaufserlebnis.
Eine besondere Atmosphäre wird die Rhein-Galerie in den Abend- und Nachtstunden ausstrahlen, wenn das Gebäude in unterschiedliche Lichtstimmungen getaucht wird.

Mit freundlicher Genehmigung: Amt für Öffentlichkeitsarbeit Ludwigshafen, September 2008


Vom Zollhofhafen zur Rheingalerie

Der Name "Zollhof" wird bereits 1833, also lange vor Gründung der Stadt Ludwigshafen im Jahr 1859, benutzt. Auf dem Gebiet des heutigen, neu entstandenen Stadtplatzes gibt es zu jener Zeit in der Nähe des damaligen Zollamtes in der heutigen Bahnhofstraße den von einer sechs Meter hohen Plankenwand umschlossenen Zollhof, in dem mit Steuern und Zöllen belegte Waren gelagert werden. Um Diebstähle u vermeiden, ist das Gelände zusätzlich scharf bewacht.

Zollhof und Zollamt liegen in unmittelbarer Nähe zum Winterhafen, dort, wo der Ruf Ludwigshafens als Handelsstadt begründet wird und wo heute die Rheingalerie steht.

Über 150 Jahre später: Im Sommer 2004 wird das Containerdepot in den Kaiserwörthhafen verlegt. Das Zollhofgelände wird frei, und für die Stadt Ludwigshafen bietet sich die einmalige Chance, die Stadt an den Fluss zu bringen. Bereits am 13. Dezember 2004 beschließt der Stadtrat, die Hafennutzung zu Gunsten einer Cityerweiterung aufzugeben. Im Vovember 2005 empfehlen zwei Gutachten die Neuorientierung der City Richtung Rhein. Drei große Centerbetreiber bekunden Interesse und akzeptieren die Anforderungen an den Einzelhandelsstandort im Rahmen des Investoren-Auswahlverfahrens.

Die erste große Bürgerbeteiligung zum Zollhofhafen und zur Neuorientierung der Innenstadtentwicklung findet am 18 Januar 2006 statt. Schon am 27. Juni folgt ein weiteres Bürgerforum im Pfalzbau, in dem nochmals alle Investorenentwürfe vorgestellt werden. Kurz darauf stimmt der Stadtrat a 14. Juli 2006 mit großer Mehrheit dem Entwurf der ECE zu, am 7. Dezember 2007 werden die Verträge notariell beurkundet.

Parallel dazu beschließt der Stadtrat Ende Oktober 2006 das Stadtumbauprogramm für die Ludwigshafener Innenstadt.

Die Baugenehmigung für die Rhein-Galerie erfolgt im Juni 2008, und am 17. Juni feiert die ECE gemeinsam mit der Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse Spatenstich. Kurz darauf startet im Oktober 2008 die Stadt Ludwigshafen die Arbeiten zur äußeren Erschließung des Einkaufscenters.

Richtfest der Rhein-Galerie wird am 8. Oktober 2009 gefeiert.

Am 21. September 2010 werden Zollhof- und Rheinuferstraße sowie die zwei "Achsen zum Rhein", Kaiser-Wilhelm-Straße und Bahnhofstraße, offiziell übergeben.

Am 29. September 2010 wird die Rhein-Galerie mit neuem Stadtplatz offiziell eröffnet.

Magazin neueLU, Ausgabe 9, Oktober 2010

Die Entstehung

Zeitungsartikel...

... über meine über zweijährige Dokumentation

Mit freundlicher Genehmigung des Verlags Rheinpfalz, Ludwigshafen, veröffentlicht am 20.9.2010 auf der ersten Seite des Lokalteils

Allerdings muss ich anmerken, dass die Zitate nicht nur unkorrekt, sondern teilweise sogar an den Haaren herbei gezogen sind, und dass auch der sonstige Inhalt etwas abweicht von dem, was sich der Redakteur auf vielen Seiten seines Notizblockes während des Interviews notiert hat!

Hier nur die wichtigsten Tatsachen:

  •  Ich habe nicht jeden Sonntag fotografiert, sondern nur dann, wenn es augenscheinliche Veränderungen gab
  •  Ich habe kein Thema "Ästhetik in der Großstadt"
  •  Ich habe keine Wachleute kennen gelernt, die mich gewähren ließen
  •  Ich habe nie gesagt, dass es in Ludwigshafen keine Motive mehr geben würde; im Gegenteil hatte ich darauf hingewiesen, dass ich auf meiner Homepage noch andere interessante Rubriken Ludwigshafens habe, die auf ständige Erneuerung und Erforschung warten! Eine "große Leere" wird es nie geben! Völlig an den Haaren herbei gezogen...
  • Kleine Verfehlung am Rande: Betriebswirtschaft lernt man nicht, sondern studiert sie... In der Regel mit Diplom-Abschluss
  • Überschrift des Artikels: Hat der Herr Redakteur nicht gelernt, dass solch kurze Sätze - zudem noch einigermaßen aus dem Zusammenhang gerissen - völlig ungeeignet für eine Headline sind?
Insofern stellt sich die allgemeine Frage: Wie weit kann man einem Zeitungsartikel vertrauen? Und wie sehr hält sich ein Redakteur an seine Aufzeichnungen eines Interviews?

Die Galerie im Betrieb

Nach der Eröffnung am 29.9.2010 schauen wir auch mal ins Innere:

Weihnachten 2010

Wunderbare Weihnachtsdekorationen in der Rheingalerie!

Zugegeben: Hier habe ich nicht das Innenleben der Galerie dokumentiert, sondern bin einer fotografischen Leidenschaft verfallen: den Blick auf Details zu lenken!

 

Die Sunset Lounge vor der Galerie, im Oktober 2011

Die Galerie von Mannheim aus gesehen

Als ich mittags, am 25. August 2017 in Ludwigshafen los radelte, war der Himmel idealerweise leicht bedeckt und zeigte kleine Wölkchen.

Ich war noch nicht richtig auf der alten Konrad-Adenauer-Brücke, von wo die ersten Bilder dieser Reihe entstanden, da knallte die Sonne voll durch, ein Drama für einen Fotografen...

Auf dem Rückweg durch den Mannheimer Hafen und dann über die neuere Kurt-Schumacher-Brücke traf es uns (meine Kamera und mich) noch härter: fast frontales Sonnenlicht!

Dennoch zeigt diese kleine Serie, wie sich die Rheingalerie an das Ludwigshafener Rheinufer schmiegt: nicht unästhetisch, wie ich meine!