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Die Erholungsgebiete unserer Stadt nehmen einen beträchtlichen Raum ein! Ob Pflanzen- und Tierparks, Weiher und Baggerseen, Biotope, Wiesen und Felder: Unsere "Industriestadt" bietet viel mehr an Natur, als manche für möglich halten würden:

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Hier auf meiner Page präsentiere ich einige dieser Idyllen; die Serien werden nach und nach ergänzt. Viele Ansichten stammen von Ilona Schäfer: Dort verweise ich direkt auf ihre Homepage zu den entsprechenden Artikeln.



Die Parkinsel (Stadtpark)

 

 

 

 

 

Mit diesem 28 Hektar großen Stadtpark besitzt Ludwigshafen eine der bedeutendsten und ältesten Anlagen in der Stadt.
Mit seinen uralten Bäumen und den Freiflächen am Rhein ist er auch heute noch eine der wichtigsten Grünanlagen Ludwigshafens.
Für Vögel und andere Tiere stellt das ehemalige Mundenheimer Wäldchen einen Rückzugsraum dar. So bieten die verschiedenen Biotypen vom Hartholzauenwald über Wiesen bis hin zur wechseltrockenen Rheinböschung viele unterschiedliche Lebensräume.
Hier bietet sich für Spaziergänger die Gelegenheit, ein Stück selten gewordene Natur zu besuchen.
Historie:
Die Parkinsel ist zum Teil Hafengebiet, Wohngegend der gehobenen Klasse und Stadtpark.
Die Insel, die gegenüber dem Mannheimer Stephanienufer und der Reißinsel am Rhein liegt, gehörte ursprünglich zum heutigen Stadtteil Mundenheim und war damals als Mundenheimer Wäldchen bekannt.
Die Parkinsel ist nicht natürlichen Ursprungs, sondern entstand durch den Bau des Luitpoldhafens in den Jahren 1893 bis 1898 aus einem abgetrennten Mundenheimer Gemarkungsteil. Entlang der Uferlinie stand schon damals ein dichter Auwald, das Mundenheimer Wäldchen. Seit 1968 ist die Parkinsel eigentlich keine Insel mehr, da sie mittels eines Damms wieder mit dem Festland verbunden wurde.
Vor der Rheinbegradigung war das Mundenheimer Wäldchen ein Auenwald mit Eichen- und Ulmen-Bestand und wurde mindestens einmal im Jahr überschwemmt. Dabei saugte der Waldboden das Hochwasser wie ein Schwamm auf und gab es allmählich wieder ab.
Das Mundenheimer Wäldchen war bis 1899 im Besitz der eigenständigen Gemeinde Mundenheim. Schon 1898 ersuchte die Stadt Ludwigshafen ihre Nachbargemeinde, den Auwald abzutreten. Doch Mundenheim lehnte ab und verkaufte im Jahr 1898 das Wäldchen an einen Investor, der das Wäldchen abholzen und darauf eine Wohnsiedlung bauen lassen wollte. Das Bezirksamt Ludwigshafen genehmigte jedoch dieses Vorhaben nicht. Daraufhin legte die Gemeinde Mundenheim Beschwerde beim Staatsministerium des Innern in München ein. Die königlich-bayerische Forstbehörde genehmigte nun die Abholzung des Mundenheimer Wäldchens. Nur durch eine Intervention des Ludwigshafener Oberbürgermeisters Friedrich Krafft wurde die bereits erteilte Genehmigung wieder zurückgezogen. Im Jahr 1899 wurde Mundenheim eingemeindet und so gelangte auch die Parkinsel in den Besitz der Stadt Ludwigshafen. Nun konnte Oberbürgermeister Krafft das Wäldchen in einen Park umwandeln lassen. Im November 1900 genehmigte der Stadtrat die Ausführung des Parks.

Große Blies

 

 

 

 

 

Die Große Blies, Anfang des Jahrhunderts im Zusammenhang mit der Anlage des Rangierbahnhofs entstanden, ist das innenstadtnaheste stehende Gewässer im Stadtgebiet.
Es liegt auf Mundenheimer Gemarkung östlich der Gartenstadt und südwestlich des Stadtteils West. Das Gewässer hat eine länglich-ovale Gestalt, die im nordwestlichen Bereich von einer Halbinsel und im Süden von einer Insel geprägt ist. Es ist circa 625 Meter lang (Nord-Süd-Richtung) und bis zu 250 Meter breit. Insgesamt beträgt die Wasserfläche 8,3 Hektar. Sie hat an ihren tiefsten Stellen eine Wassertiefe von circa 15 Meter.
Im Norden befindet sich eine Badestelle, im Südosten erstreckt sich die eigentliche Parklandschaft, im Süden besteht eine Gaststätte. Am Westufer befinden sich einige stattliche Trauerweiden und ein schmaler Schilfgürtel. Ein langer Weg trennt diesen Uferbereich von der vor allem mit Robinien bewachsenen sandigen Böschung.
Die Große Blies ist vor allem ein Badegewässer mit entsprechender Infrastruktur (im Norden) und ein Angelgewässer. Daneben ist sie ein beliebtes Erholungsgebiet zum Spazierengehen.
Die Große Blies ist - neben dem Stadtpark auf der Parkinsel - das innenstadtnaheste Gebiet mit einem landschaftlichen Charakter und besitzt dadurch eine herausragende Bedeutung für das Stadt- und Landschaftsbild. Dazu trägt neben der Wasserfläche mit ihren Röhrichtbeständen vor allem auch der Baumbestand, wie alte Pappeln und Weiden, bei.

Ebertpark

 

 

 

 

 

Der Park ist nach dem Reichspräsidenten Friedrich Ebert benannt und wurde am 28. Mai 1925 mit der "Süddeutschen Gartenbau-Ausstellung" (SÜGA) eröffnet.
Der Park entstand auf dem Gebiet eines ehemaligen versumpften Altrheinarms mit bis zu drei Meter tiefen, binsenbewachsenen Tümpeln, den „Friesenheimer Erdlöchern“, im Norden auch "Riedsaumwiesen" genannt. Zeitweise mehr als 1000 sogenannter Notstands-Arbeiter, die durch das Projekt zum ersten Mal wieder einen Verdienst erhielten, wandelten nach den Plänen des Stuttgarter Gartenarchitekten C. W. Siegloch und der Stadt das kaum genutzte Altrheingebiet innerhalb weniger Monate in das Ausstellungsgelände um.
Sieglochs Motto „Sternklar“ zeigt sich im Eingangsbereich mit dem achteckigen Sternenbrunnen, dessen Fontänen auch heute noch springen.
In der Zeit des Nationalsozialismus trug der Park die Bezeichnung Hindenburgpark. Bis zu Beginn des Zweiten Weltkrieges wurden viele Wegeführungen verändert und erneuert und man legte das Tiergehege und einen Tropengarten an. In den Nachkriegsjahren vollzogen sich dann der Wiederaufbau bis etwa Mitte der 50er Jahre und die moderne Neugestaltung des im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstörten Parks, wobei viele der ursprünglichen Gestaltungsideen erhalten blieben und neue Elemente harmonisch hinzugefügt wurden.
Einen architektonischen Höhepunkt bildet die 1965 fertiggestellte Friedrich-Ebert-Halle mit ihrer segelförmigen Dachkonstruktion, die von dem Wiener Architekten Roland Rainer entworfen wurde. Sie wird für Sportveranstaltungen, Messen, Ausstellungen und Konzerte genutzt.
Der Ebertpark ist während der letzten 50 Jahre zu einem der bedeutendsten innerstädtischen Naherholungsgebiete geworden. Der vom Haupteingang aus sichtbare Turm wurde einer barocken Orangerie nachempfunden und beherbergt ein Restaurant. Davor steht die Bronzeplastik eines Bogenschützen, die auf den Berliner Bildhauer Ernst Moritz Geyger (1861–1941) zurückgeht und die eine Wiederholung einer überlebensgroßen Figur des Künstlers ist, die sowohl im Park von Schloss Sanssouci als auch im Rosengarten (Dresden) steht.
Im Park gibt es u. a. eine Minigolf-Anlage, Bolz- und Spielplätze, Boule-Bahnen, ein Murmelstadion und einen Kleintierzoo. Eine Reihe von verschiedenen Sondergärten, wie z. B. ein duftender Rosengarten, ein Blindengarten und ein Quellgarten mit verschiedenen Wasserbecken gestalten den Park zu einem harmonischen Ganzen.
Im Sommer werden gelegentlich in der Konzertmuschel musikalische Darbietungen veranstaltet und auf dem Gelände vor der Friedrich-Ebert-Halle findet im Juni das Parkfest, das größte Volksfest Ludwigshafens, statt. Seit 1995 wird hierbei auch die „Miss Ludwigshafen“ gewählt.

[Auszug aus Wikipedia]

Maudacher Bruch

 

 

 

 

 

Das Maudacher Bruch (sprich: Bruuch) ist ein Landschaftsschutzgebiet und ein ehemaliger Altrheinarm, der bereits um 900 vor Christus vom Rhein abgetrennt wurde.
Das Maudacher Bruch zieht sich in der Form eines Hufeisens zwischen den Stadtteilen Gartenstadt, Oggersheim und Maudach entlang.
Das Bruchgelände umfasst eine Fläche von 523 Hektar mit einer Breitenausdehnung von rund 300 bis 500 Meter, einer Längenausdehnung von fünf Kilometer.
Dabei erstreckt er sich auf den Gemarkungen Maudach, Oggersheim und Mundenheim, wobei auf Maudach rund 90 Prozent der Gesamtfläche entfallen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Bruch mit Bäumen bepflanzt. Später wurde der 32 Meter hohe Schuttberg (Monte Scherbelino, mit 125 Metern über NN die höchste Erhebung Ludwigshafens), der ab dann Michaelsberg hieß, begrünt. Er bietet einen guten Rundumblick über die Stadt Ludwigshafen, die Vorderpfalz bis zum Pfälzerwald und die Rheinebene.
Im Jahr 2013 wurden im Bruch 140 verschiedenen Gras- und Staudenarten gezählt, außerdem mehr als 50 Baum- und Straucharten. Die Ornithologische Beobachtungsstation vermeldete zudem nahezu 160 Vogelarten, außerdem mehr als 350 Schmetterlingsarten, davon 35 Tagfalterarten.
[Auszug aus Wikipedia]

Folgende Artikel verweisen auf die Seite von Ilona Schäfer:

Gehlenweiher und Stricklerweiher

 

 

 

 

 
Beschreibung gibt es auf der Bilderseite

Melm

 

 

 

 

 

Beschreibung gibt es auf der Bilderseite

Kiefweiher

 

 

 

 

 

Beschreibung gibt es auf der Bilderseite

Schleusenloch

 

 

 

 

 

Beschreibung gibt es im Bildartikel

Stricklerweiher

 

 

 

 

 

Beschreibung gibt es Bildartikel

Wildpark Rheingönheim

 

 

 

 

 

Beschreibung gibt es im Bildartikel